Die Geschichte der Pins

Pin Softemaille

Der Begriff "Pins" stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "Anstecknadeln". Hierbei handelt es sich um Schmuck aus unedlen Metallen, der ans Revers geheftet wird. In den USA werden sie bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts als Streuartikel zur Vermarktung eines Produktes oder eines Unternehmens genutzt. In Europa wurden die Pins erst später modern, in Deutschland kamen sie in den 1970er-Jahren in der Anti-Atom-Bewegung zu einem größeren Einsatz.

Vorläufer

Als urzeitlichen Vorläufer der Pins bezeichnet man die Gewandnadel aus der Bronzezeit. Diese entwickelte sich aus Sicherheitsnadeln und wurde zum Teil aus Edelmetall hergestellt. Die Gewandnadeln wurden später zu Mantelschließen.
Auch die Agraffe zum Zusammenhalten des Ausschnitts bei der Frauentracht kann man im weitesten Sinne als Vorläufer der Anstecknadeln betrachten.

Im 17. Jahrhundert kam die Brosche auf, die sich auch aus der Gewandnadel entwickelte, hier kam neben der Funktion Raffens oder Befestigens erstmalig auch der Aspekt des Schmuckstücks auf, der die Blicke auf das Dekolleté oder den Hals lenken sollte. Die Krawattennadel zielt in eine ähnliche Richtung.

Heutige Funktion

Die Anstecknadeln werden heute hauptsächlich als Schmuckstück getragen oder zur Demonstration der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe bzw zu einem Verein. Auch als Werbemittel werden Ansteckpins sehr gerne verwendet.